Das Ende des Getrenntseins

Das Umschalten von Dualismus auf Monismus bedeutet den Wechsel von der Vielheit zur Einheit. Die Einheit auf Anhieb zu erkennen, dürfte für Ungeübte so gut wie unmöglich sein. Dennoch soll es Menschen gegeben haben, die schon beim Lauschen der Worte über unser wahres Wesen zur Einsicht kamen.

Tatsächlich kennt jeder die Einheit. Nacht für Nacht begegnet sie uns im Tiefschlaf. Wie die Veden schon erzählten, ist es allein der Geist, der die Vielheit erschafft. Wenn dieser nachts ruht, herrscht Einheit, ohne dass damit unser Sein verschwindet.

In den Erscheinungen des helllichten Tages die Einheit zu erfassen, dürfte schon schwieriger sein. Du kannst sie weder sehen noch hören. Du kannst sie nur sein.

Was können wir tun? Nun, wenn es gelingen sollte, alles Denken anzuhalten, dann wirst du in diesem Moment eins mit den schweigenden Dingen um dich herum. Im Schweigen sind wir mit dem Universum vereint. Das Ende des Getrenntseins wird greifbar.

Detlef B. Bartel 

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