Einheit = Ende des Getrenntseins 
Das Umschalten von Dualismus auf Monismus bedeutet einen Wechsel von der Vielheit zur Einheit. Das zu verwirklichen, ist ein wesentliches Anliegen von Meditation.  

Die Einheit auf Anhieb zu erkennen, dürfte für den Ungeübten so gut wie unmöglich sein. Dennoch soll es Menschen geben, die schon zur Einsicht kamen, als sie den Reden über unser wahres Wesen lauschten.

Tatsächlich kennt jeder die Einheit, weil sie uns Nacht für Nacht im Tiefschlaf begegnet. Im Tiefschlaf ruht die geistige Tätigkeit. Und wie die Veden schon erzählten, ist es allein dieser Geist, der Vielheit erschafft. Wenn der Geist nachts ruht, so sind wir dennoch weiterhin vorhanden. Unser Sein verschwindet ja nicht mit diesem Geist.

In den Erscheinungen des helllichten Tages die Einheit zu erfassen, dürfte schon schwieriger sein. Du kannst sie weder sehen noch hören. Du kannst sie nur sein.

Was können wir tun? Nun, wenn es gelingen sollte, alles Denken anzuhalten, dann wirst du in diesem Moment eins mit den laut schweigenden Dingen um dich herum. Im Schweigen sind wir mit dem Universum  vereint. Das Ende des Getrenntseins wird greifbar. 


D. Bartel - Berlin, November 2019

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